Pohltherapie®

 

Mein Schwerpunkt liegt auf der Behandlung von chronischen Beschwerden/Schmerzen mit der Pohltherapie®.

 

Hier können Sie sich umfassend informieren.

 

www.pohltherapie.de

 

Anhaltende Beschwerden, bei denen keine medizinische Ursache gefunden werden kann, hängen oft mit falschen Haltungs- und Bewegungsmustern zusammen. Dies geschieht im Alltag oft unbewusst. Nach Jahren kann dies zu chronischen Schmerzen führen. In einem gemeinsamen aktiven Prozess machen wir uns auf die Suche nach ihren Haltungsgewohnheiten und der äußeren Umgebung, die diese begünstigen. Vielleicht liegen schon unzählige Besuche bei Ärzten, Therapeuten und Spezialisten hinter Ihnen. Jedoch gab es keine schlüssigen Erklärungen Ihrer chronischen Beschwerden. Bisherige therapeutische Maßnahmen brachten entweder nur kurzzeitig Linderung oder gar keine Besserung Ihrer Beschwerden.

Deprimierend wird es, wenn man sich nicht mehr ernst genommen fühlt und die Beschwerden als psychosomatisch abgetan werden. Auch lang andauernde seelische Belastungen können zu körperlichen Beschwerden führen und müssen so, körpertherapeutisch behandelt werden.

 

Was bedeutet Pohltherapie®?

 

Die Pohltherapie® betrachtet den Menschen ganzheitlich und behandelt ihn unter Berücksichtigung der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse auf dem Gebiet der Faszien-/Bindegewebsforschung. In der Körpertherapie steht das Erkennen, das Verstehen, und das Nachvollziehen durch Erspüren, wie und wodurch es zu Fehlhaltungen, Schonhaltungen, Muskelverspannungen, Bindegewebs- und Faszienverklebungen kommt, im Mittelpunkt.

Das Thema Faszien ist in den letzten Jahren in den Medien sehr präsent, bietet jedoch wenig an klaren, praktischen Methoden zur Lösung der Bindegewebsverklebungen und den Dysbalancen innerhalb der Faszienketten. 

 

Mit der Pohltherapie® lassen sich diese Strukturen höchst effizient und wirkungsvoll behandeln. 

 

Die Pohltherapie® basiert auf fünf ineinander greifenden Methoden

 

1. Pandiculations nach Thomas Hanna (der Weg über das Gehirn)

 

Pandiculations sind vom Therapeut geführte Bewegungen des Patienten. Hier lernt der Patient seine dauerhaft angespannte Muskulatur willkürlich anzuspannen. Durch langsames Nachlassen dieser Muskeln gegen Widerstand erreichen diese wieder ihr volles Bewegungsausmaß. Thomas Hanna prägte den Begriff der "sensomotorischen Amnesie". Dies bezeichnet den Verlust von Wahrnehmung und willentlicher Steuerung über Teile unseres Körpers aufgrund einer Störung des Regelkreislaufes vom sensorischen und motorischen Teil des Nervensystems.

In der Folge sind die betroffenen Areale und Muskelgruppen und die sie umgebenden Faszien (Bindegewebe) chronisch verspannt, verkürzt und in ihrer Funktion eingeschränkt. Durch Pandiculations erlangt der Patient Kontrolle und Bewußtheit über seinen muskulären Zustand.

 

2. Aktive Myogelosen- oder Triggerpunktbehandlung (der Weg über Muskeln und Faszien)

 

Bei der aktiven Myogelosen- oder Triggerpunktbehandlung werden muskulär harte Stellen mit gezieltem Fingerdruck behandelt. Der Patient wird zeitgleich aufgefordert den zugehörigen Muskel leicht zu bewegen. Zuerst in die stärkerer Anspannung um anschließend die Spannung zurückzunehmen. Durch die erhöhte Druckempfindlichkeit ist diese Behandlung anfangs oft schmerzhaft. Durch das aktive Bewegen lässt die Druckempfindlichkeit schnell nach, punktuelle Reste der Sensomotorischen Amnesie werden gelöst, wodurch der Muskel für den Patienten spürbarer, präsenter und in seiner Funktion wieder verstehbar wird. Das Körperbewusstsein und die Beweglichkeit nehmen unmittelbar zu. Hierzu wird der Patient auch als Selbstbehandlung angeleitet.

 

3. Behandlung des Bindegewebes (der Weg über das Bindegewebe, der Haut und Unterhaut)

 

Hier behandelt der Therapeut das Bindegewebe der Haut und der Unterhaut in den unterschiedlichen Schichten mit winzigen, rollenden Bewegungen zwischen den Fingern durch. Wenn möglich, bewegt der Patient wieder den zugehörigen Muskel aktiv mit.

Außer Schmerzen lassen sich so auch erfolgreich Taubheit, Kribbeln oder "Brennen" ohne organischen Befund, diffuse Spannungsgefühle, z.B. im Beckenboden oder Unterbauch behandeln. Die Körperwahrnehmung verbessert sich beträchtlich und der Patient beginnt sich an den behandelten Stellen wieder deutlich zu  spüren. 

 

4. Sensomotorische Übungen

 

Diese aktiven Bewegungsübungen aus bewusster An- und Entspannung werden mit konzentrierter Achtsamkeit ausgeführt und machen einzelne Muskelgruppen der Wahrnehmung wieder zugänglich.

 

5. Körperbewusstseinstraining

 

Nachdem die Verspannungen gelöst und alle Bewegungen der Wahrnehmung wieder zugänglich sind, hilft  es zukünftig zu vermeiden, dass man bei wiederkehrenden, auslösenden Situationen erneut in falsche Bewegungsmuster verfällt. Das Bewusstseinstraining begleitet die gesamte Behandlung.

 

 

Beschwerdebilder

 

Chronische Schmerzen

 

wie Kopf-und Nackenschmerzen, Rückenschmerzen, Brustschmerzen, Gesichts-und Kieferschmerzen, Hüft-,Knie- und Fußschmerzen, Bauchschmerzen, Beckenbodenschmerzen. Kurz, in allen Gelenken und Körperteilen.

 

Funktionelle Erkrankungen

 

wie Bewegungsstörungen, Stimm- und Sprechstörungen, Harndrang oder -verhalt, Blasenentzündungen, Unterleibsverspannungen, Reizhusten, Nase, Sodbrennen

 

Bewegungsstörungen

 

wie Gangunsicherheiten, Schwächegefühl, Fehlhaltungen, Steifheit, Bewegungseinschränkungen

 

Atemstörungen

 

wie Atemwegserkrankungen, falsches Atmen, Energiemangel, Asthma, Engegefühl, Erschöpfung

 

Missempfindungen 

 

wie kalte Füße, Fremdkörpergefühle, Schwindel, Übelkeit, Herz-, Magen-, Darm- und Blasenbeschwerden, Tinnitus, Kribbeln, Taubheit, Jucken, Brennen, Hitze- oder Kälteempfindungen, unruhige Beine

 

Psychische Erlebnisse

 

wie Denkstörungen, Unruhe, Panikattacken, Angststörungen, Depressionen